Der „Verein für Zeitgeschichte und regionale Erinnerungskultur e.V.“ wurde im April 1999 unter dem Namen „Verein zur Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Wehrmacht e.V.“ gegründet und ist sei Mai 1999 als gemeinnützig anerkannt. (Amtsgericht Bielefeld 203 VR 3354)

Zweck des Vereins war es ursprünglich, als örtlicher Träger die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“ des „Hamburger Instituts für Sozialforschung“ (HIS) in Bielefeld zu präsentieren. Die Gründung des Vereins war notwendig, da das HIS eine juristische Person als lokalen Kooperationspartner forderte.

Der Verein wurde seinerzeit von Einzelpersonen gegründet, die die Institutionen und Organisationen repräsentierten, die als wichtige Unterstützerinnen und Unterstützer für das Ausstellungsprojekt gewonnen wurden. Nachdem die sog „alte Wehrmachtsausstellung“ zurückgezogen und vollständig überarbeitet wurde, konnte die neue Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“ schließlich in Trägerschaft des Vereins am 27. Januar 2002 im Historischen Museum der Stadt Bielefeld eröffnet werden.

Als die Ausstellung am 21. März 2002 endete, war sie von mehr als 60.000 Besucherinnen und Besuchern gesehen worden. Auch die zahlreichen Begleitveranstaltungen waren sehr gut besucht. Nachdem auch die finanzielle Bilanz einen ansehnlichen Überschuss aufwies, beschlossen die Mitglieder, den Verein nicht, wie vorgesehen, nach Erfüllung seines Zweckes wieder aufzulösen, sondern ihn mit erweiterten Aufgaben und Zielen weiterzuführen.

Im Jahr 2006 wurde der Verein umbenannt in „Verein für Zeitgeschichte und regionale Erinnerungskultur e.V.“. Unter diesem neuen Namen führt er seine gemeinnützige Arbeit fort.

Vereinsvorstandsmitglieder sind zur Zeit Klaus Böcker, Heinz Deppermann, Klaus Rees und Holger Wiewel.

Satzung des Trägervereins als PDF-Datei.